Heitere Gelassenheit, vollkommene Gesundheit, Liebe, Fülle, Wohlstand und Freude sind meine ständigen Begleiter. Ich ruhe in mir, bin voll im gegenwärtigen Moment und mit meiner inneren Weisheit verbunden. Ich weiß, was, wann, und wie zu tun ist und lasse mich von meinem höchsten Selbst führen und leiten. Ich halte an Nichts mehr fest, weil ich weiß, dass alles was zu mir gehört zu mir kommt und auch bei mir bleibt. Alles, das nicht (mehr) zu mir gehört, kann und brauche ich nicht festhalten. So lasse ich alles, das meinem Sosein nicht mehr entspricht, in Liebe los und erkenne, dass genau das in mein Leben tritt, was mir und meiner aktuellen Schwingung entspricht.
Wenn ich stimmig bin und stimmig lebe, dann ist auch mein Leben stimmig und mein Inneres spiegelt sich im Außen wider. Dann geschieht genau das, was ich gerade für meine Entwicklung brauche und was zum Höchsten Wohle aller dient. Es gibt keine Aufgabe oder Situation, der ich nicht gewachsen bin, denn ich weiß, dass ich alle notwendigen Ressourcen in mir trage und dass ich die Möglichkeit habe, aus jeder Situation das Bestmögliche zu machen. So handle ich nach meiner inneren Führung entsprechend und werde so immer mehr zum Werkzeug Gottes. Er wirkt und handelt durch mich, denn mein Vater und ich sind eins. Mir wird an nichts mehr mangeln, denn da wo er ist, ist das Licht, die Liebe und der Weg. Wo er ist, da bin auch ich. Er ist in mir, so wie ich ihn ihm bin. Mit ihm ist alles Nichts und das Nichts löst sich in Allem auf, verschmilzt mit der Ewigkeit des Jetzt und wird vom Fluss der alles umfassenden Liebe getragen.
Keine Furcht, kein Leid oder Schmerz vermag mein Herz zu verletzen. Denn mit ihm bin ich vollkommen und selbst in der größten Finsternis leuchtet sein, mein, unser Licht und lässt mich klar sehen. Ich erkenne, dass wir nie wirklich voneinander getrennt waren. Nur der Schleier des Vergessens hat mir die Sicht auf das Wesentliche verklärt. Mein Ego und mein Verstand ließen mich nicht sehen und erkennen. Ich war gefangen im Netzt des Gefallen wollens, des Entsprechens und der Sehnsucht geliebt zu werden. Jetzt, wo ich langsam aus dem Schlaf des Vergessens erwache, beginne ich zu verstehen, dass es nicht darum geht geliebt zu werden, sondern zu lieben. Zu lieben, ohne Erwartungen, zu lieben, ohne Gegenleistung, zu lieben, ohne Grund einfach der Liebe wegen.
Denn das ist unser wahres Sein, pure, reine Liebe. Wir haben es nur vergessen und oft verklären uns Hass und Furcht die Sicht. Aber tief in uns drinnen, spüren und wissen wir, dass wir alle Liebe sind. Aus der Liebe kommen und zur Liebe zurückkehren. Und so öffne ich meine Augen und verlasse den Traum, den Himmel verlassen zu haben und blicke in Gotte Antlitz und bin der, der ich immer war, der der ich immer sein werde und der, der ich bin. Ein ungetrennte Teil des einen Seins, der allesumfassende Liebe und mit dieser Erkenntnis lege ich die Ketten der Angst ab, wische die Zweifel aus meinen Augen und beginne mehr und mehr zu erwachen… Amen