Wenn ich noch ein bisschen an mir arbeite, dann ist alles gut. Ich muss noch ein bisschen weniger egoistisch sein, noch ein bisschen dankbarer, noch ein bisschen großzügiger. Weniger Erwartungen haben. Mehr Nachsicht mit meinen Mitmenschen zeigen. Weniger ängstlich sein, mutiger werden. Nicht so viel nachdenken. Nicht so viel im Ego sein. Mehr im Moment sein. Das ist ganz wichtig. Keine Sorgen machen. Keine Zweifel haben. Aber kein und nicht hört das Unterbewusstsein nicht. Also positiv formulieren, ohne nicht und kein. Und schön Positiv denken. Okay. Fokus auf das Positive richten. Ich muss meinen Fokus mehr auf das Positive richten. Kein Müssen, müssen erzeugt Druck Zwang und Widerstand. Widerstand ist nicht gut. Entspannen. Mehr entspannen, loslassen. Ich will loslassen. Nichts wollen. Wollen heißt Mangel und nicht haben. Okay, nichts mehr haben wollen. Ich will nichts mehr. Ich habe alles. Ahhh das fühlt sich gut an. Es geht mir gut. Endlich. Ich will nichts. Ich brauche nichts. Alles ist gut. Tief durchatmen. Schön, endlich kann ich entspannen. Ich fühl mich gut.
Oh, da taucht aber ein Zweifel auf. Ob das wirklich die Lösung ist? Uhh, kein Zweifel, nein, nicht zweifeln. Ich muss vertrauen. Ich muss mehr ins Vertrauen kommen. Alles ist gut. Alles liegt in mir. Alle Antworten sind in mir. Im Außen werde ich sie nicht finden. Okay, nichts mehr im Außen suchen. Ich muss mich mehr mit mir und meinem Inneren beschäftigen. Mehr Ruhe, mehr Meditieren, mehr ins Spüren kommen. Vielleicht Body Scanning? Ich muss mehr auf den Körper hören. Mehr auf ihn achten, liebevoller sein. Ihn gesund und ausgewogen ernähren. Mehr Vitamine, mehr Pflanzliches, kein Fleisch, keine Milchprodukte, weniger Zucker. Vitamine, soll ich Vitamine supplementieren? Was darf ich denn überhaupt noch essen? Ich muss mich auch mehr bewegen, mehr meditieren und viel ruhiger werden, verständnisvoller.
Alles was mich trifft, betrifft mich auch. Warum triggert mich dieses Verhalten? Was hat das mit mir zu tun? Schattenarbeit, okay ich muss mich mit meinen Schatten beschäftigen. Zusätzlich nachsehen, wie es meinem inneren Kind geht. Atmen, loslassen, im Jetzt sein, positiv denken, dankbar sein, bewusst leben, gesunde Ernährung, Fokussiert auf meinen Zielen bleiben. Atmen, Body scannen…
Ohhh dieses neue Video klingt vielversprechend, vielleicht bekomm ich da einen wichtigen Hinweis, was ich noch besser machen könnte? In diesem Podcast geht’s um Erleuchtung, Selbstfindung, den muss ich unbedingt anhören. Das neue Buch von Guru X soll sehr hilfreich sein, um sich besser wahrnehmen zu können. Das muss ich unbedingt lesen. Aber ich muss noch mein Journeling schreiben und mich um mein inneres Kind kümmern. Den letzten Konflikt mit dem Chef muss ich auch noch revidieren und die Mediation mit dem Arschengel machen. Wenn ich nur noch ein bisschen mehr an mir arbeite, wenn ich das noch optimiere und hier noch etwas verändere. Wenn ich noch mehr im Frieden bin, meine Gefühle zulasse, akzeptiere was ist, dankbar bin und brav meditiere, atme und mich bewusst ernähre. Wenn ich noch verständnisvoller werde, wenn ich noch ein besserer Zuhörer werde, wenn ich mutiger werde, wenn ich selbstbewusster werde. Wenn nur, wenn ich nur hart genug an mir arbeite. Dann… Was dann? Bin ich dann fertig? Darf ich dann endlich glücklich sein und leben?
Kennt das jemand? Hört auf damit. Sofort und lebt euer Leben. Jetzt, in diesem Augenblick. Alles was wir haben ist das ewige Jetzt.